Renovierung der Sakristei
Gesamtrenovierung der Sakristei
Da der alte Holzbohlenboden in der Sakristei schon stark, weil am blanken Erdmaterial verlegt, von Fäulnis befallen und außerdem die uralte, einfache und zusammen gewürfelte Einrichtung vom Holzwurm befallen war, beantragte der PGR schon im Herbst vergangenen Jahres bei der Bauabteilung der Diözese die dringend notwendige Totalrenovierung. In der darauf folgenden Bauverhandlung am 23. Mai 2007 wurde die Genehmigung unter der Prämisse erteilt, dass der neue Holzboden in breiten Lärchenbohlen auf Holzpölster unbedingt auf einem entsprechenden Betonestrich verlegt, genagelt und nicht geschraubt wird und dazwischen eine
Feuchtigkeits- und Wärmeisolierung einzubringen ist. Unter der Koordination von Oberst i. R. Günther Janda und ehrenamtlichen Helfern wurden die Renovierungsarbeiten in der Sakristei am 21. Juni 2007 nach der Entfernung des morschen Bodens mit dem Aushub und der Entsorgung von etwa 6,5 m³ an taubem Material begonnen. Ebenfalls in Eigenregie wurden gute 3 m³ Lieferbeton für den Estrich und etwa 20 Liter gelöschte Kalkfarbe zum Ausmalen des Raumes verarbeitet. Die Sakristeirenovierung konnte mit der Lieferung und Aufstellung der Einrichtungsgegenstände anfangs August beendet werden.
Für die Eigenregiearbeiten wurden zusammen 50 Mannstunden von folgenden Leuten erbracht: Bauleiter G. Janda, die Herrn Neuschitzer, Peter Scheidenberger, Johann Müller, Herr Pfarrer mit dem Herrn Kaplan. (dies entspricht einem imaginären Kostenrahmen von zumindest 1.500.- € an Eigenleistungen der Pfarre). Insgesamt sind an Kosten angefallen:
Tischlerarbeiten: 10.497.- €
Zimmermannsarbeiten: 2.617.- €
GM-Bau Lieferbeton: 456.- €
Sonstiges: 96.- €
13.666.- €
In der Bauverhandlung wurde letztlich von einem Kostenvolumen von 16.300.- € ausgegangen! Das heißt, dass durch die Eigenleistungen der Pfarre und rationellem Arbeiten das „Projekt Sakristei“ um 2.634.- € günstiger abgeschlossen werden konnte! Die Gesamtkosten werden durch die Finanzkammer der Diözese aus den Guthaben (Grundverkaufserlöse) der Pfarre abgedeckt.
Dass man so günstig und sauber arbeiten konnte, ist den beteiligten Firmen: Möbelwerkstätte A. Aigner, Holzbau & Zimmerei A. Walder, der Firma Putz & Farbe G. Brandstätter (Gratisbeistellung der Farbe u. div. Werkzeug), vor allem aber den o. a. freiwilligen Helfern und den Landwirten A. Winkler (Walbring), W. Burger (beiden für die Traktorfuhren) und G. Sodat (Zufahrtgenehmigung des Lieferbeton-LKW) seitens der Pfarre besonders aufrichtigst zu danken!
I. A. der Pfarre, der stv. Vorsitzende d. Kirchenrates G. Janda